Rostocker universitäres Diabetes-Programm

RoDiPro

Das Rostocker universitäre Diabetes-Programm

 

Zur Durchführung gemeinsamer Projekte treffen sich regelmäßig Grundlagenforscher, unsere Diabetesberaterin und wissenschaftlich tätige Ärzte.

Das nächste Treffen findet statt:

am Donnerstag, den 22.09.2016 und 13.10.2016
um 16.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
wo "Alte Bibliothek" des ZIM (Raum 1.227, 1. Etage)

Haben Sie Interesse am Diabetes, dann sind Sie herzlich zur Sitzung eingeladen!

Für weitere Details kontaktieren Sie bitte das Sektionssekretariat:
- Tel. 0381 / 494-7521
- Fax: 0381 / 494-7522


RoDiPro - Bewegung

"Lust auf Umweg"

 

Haben Sie Interesse an einer Nordic-Walking-Gruppe oder an einer Schwimmgruppe. Dann melden Sie sich bitte bei unserer Diabetesberaterin, Frau Gabriele Schulze:

- Tel. 0381 / 494-7525 (über Station 12)


RoDiPro - oGTT

Studie im Rahmen des Rostocker Diabetes-Programms zum oralen Glukosetoleranztest

Die Zufuhr einer bestimmten Zuckermenge (Glukose) eigenet sich zur Diagnosestellung eines Diabetes mellitus und auch zur Unterdrückung der Wachstumshormonproduktion. Als oraler Glukosetoleranztest (oGTT) eingesetzt, wird diese Zuckerbelastung bei folgenden Situationen eingesetzt:

- Verdacht auf Diabetes mellitus bzw. Störung im Zuckerstoffwechsel
- Verdacht auf überschießende Insulinproduktion (Insulinom, Dumping-Syndrom)
- Verdacht auf Insulinresistenz bei PCO-Syndrom (Syndrom polyzystischer Ovarien) mit Kinderwunsch
- Verdacht auf Akromegalie (überschießende Wachstumshormonproduktion)

Wir untersuchen, ob ein überschießender Zuckeranstieg (Blutglukose) eintritt, und ob dieser zu Veränderungen in den Regulationsprozessen des Salz-Wasser-Haushaltes führt.

Teilnehmen können:
- Frauen und Männer ab 18 Jahre

Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Ambulanz oder unser Sekretariat zur Verfügung:
Tel. 0381 / 494-7599 (Ambulanz)
Tel. 0381 / 494-7521 (Sekretariat)

Wir arbeiten mit der Medizinischen Universität in Katowice zusammen (Dr. Holecki).

Die Studie wird von Frau cand. med. Andrea Kirsch betreut.



Blutdrucksenkung bei der Verbesserung des HbA1c

Die Blutzuckerschwelle beträgt ca. 10 mmol/l (180 mg/dl). Das bedeutet für den Körper, daß er eine Steigerung der Osmolalität hinnimmt, bevor der Zucker über die Nieren verloren geht. Diese Steigerung der Osmolalität muss nach unserer Hypothese mit einer Steigerung des Blutvolumens einhergehen. Eine Senkung des HbA1c-Wertes sollte deshalb auch zu einer Senkung des Blutdrucks führen.

Wir suchen Patienten mit einem HbA1c-Wert von ca. 8 % (64 mmol/l), die mit uns einen HbA1c von ca. 6,5 % bis 7 % (48 bis 53 mmol/mol) anstreben. Die Patienten durchlaufen vor der Behandlung 24-Stunden-Blutdruckmessungen, Messungen des Blutvolumens, und eine spezielle Labordiagnostik. Blutdruckmedikamente sollen in den nächsten 3 und 6 Monaten bis zu den Kontrolluntersuchung möglichst nicht geändert werden.

RoDiPro - SGLT2

Blutdrucksenkung bei der Behandlung mit SGLT2-Inhibitoren

SGLT2-Inhibitoren sind Diabetesmedikamente, welche die Ausscheidung von Zucker in der Niere fördern. Es ist auch ein Effekt auf den Blutdruck anzunehmen, der sich klinisch bestätigt. Im Rahmen dieses Projektes analysieren wir den Zusammenhang zwischen der Medikamentenbehandlung, der Blutzuckersenkung, zum Salz-Wasser-Haushalt und zum Volumenstatus der behandelten Patienten.

Wir suchen Patienten, bei denen der behandelnde Arzt ein solches Medikament einsetzen möchte und werben um Teilnahme an dieser Studie vor Beginn der Behandlung und ca. 3 Monate nach Beginn der SGLT2-Therapie. Die Patienten durchlaufen Blutdruckmessungen, Messungen des Blutvolumens und eine spezielle Labordiagnostik.