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Informationen zu Corona und Patienten mit Diabetes

Leider muß man davon ausgehen, daß Patienten mit einem Diabetes mellitus ein höheres Risiko haben, an Covid-19 zu erkranken und schwerere Verläufe der Viruserkrankung zu erfahren. Hierbei scheint allerdings zu gelten, daß bei guter Stoffwechselführung (HbA1c wenig erhöht, wenig Hypoglykämien) nur ein gering gesteigertes Risiko sichtbar wird. Besteht eine schlechte Stoffwechsellage mit deutlich erhöhtem HbA1c (über 9-11 %) bzw. liegen Komplikationen wie Nieren- oder Herzbeteiligung vor, dann ist das Risiko unter Umständen deutlich erhöht.

Bitte achten Sie darauf, wenn Sie zu Hause bleiben, daß Sie Ihre Medikamente, Meßstreifen und technischen Utensilien, die Sie für die Pens, Pumpen, Sensoren und die Applikation von Insulin benötigen, bei sich führen. Wenn es Ihnen schlecht geht, Sie Fieber entwickeln, dann besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie bspw. Metformin, SGLT2-Hemmer oder anderen Medikamente noch einnehmen sollen. Im Zweifelsfall melden Sie sich bitte auf unserer Bettenstation bzw. bei unserer Diabetesberaterin (Tel. 0381 / 494-7525 bzw. -7531).

Verzichten Sie bitte auf das Rauchen.

Zur Homepage der Deutschen Diabetes-Gesellschaft:
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/ueber-uns/update-coronacovid-19.html

Patientenflyer
 

Informationen zu Corona und Patienten mit Bluthochdruck

Patienten mit hohem Blutdruck haben auch ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung. Die Auswertung von Informationen aus Wuhan zeigte jedoch, daß es nicht bestimmte Medikamente sind, die dieses Risiko vermitteln - also auch nicht solche, die ein Molekülsystem hemmen, welche die Viren zum Andocken benutzen. Vermutlich ist es doch die Vorschädigung des Herz-Kreislauf-Systems bzw. die bei jahrelang erhöhtem Bluthochdruck entstehende Herzschwäche, welche die Nachteile verursachen. Die Empfehlungen sind deshalb eindeutig: Die Therapie eines hohen Blutdrucks sollte unverändert fortgesetzt werden. Umstellungen von Medikamenten sind mit den mitbehandelnden Ärzten abzusprechen sowie zu kontrollieren und sollten nicht eigenmächtig vorgenommen werden.

Link zur Deutschen Hypertonieliga:
https://www.hochdruckliga.de/patienteninformationen-corona-virus.html

Informationen zu Corona und Patienten mit Nebenniereninsuffizienz

Die Sektion Nebenniere, Steroide und Hypertonie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie möchte im Hinblick auf die Epidemie mit dem Coronavirus folgende Informationen für Patienten mit Nebenniereninsuffizienz geben:

Da es sich um eine neuartiges Coronavirus handelt, müssen wir uns erst allmählich mit Infektionen und der Erkrankung vertraut machen. Folgende Empfehlungen halten wir zum jetzigen Zeitpunkt für sinnvoll:

  • Erfahrungen aus der Vergangenheit wie mit der Schweinegrippe haben gezeigt, dass einige Patienten mit Nebenniereninsuffizienz gut zurechtkamen. In Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung (Symptome, Fieber, Lungenentzündung) haben Patienten einen unterschiedlichen Mehrbedarf an Glucocorticoiden.
  • Nur aufgrund der Nebenniereninsuffizienz sind Patienten nach jetzigem Stand der Dinge nicht vermehrt anfällig für den Erreger Covid19.
  • Unsere Regeln für die Anpassung der GlucocorticoidDosis (d.h. Hydrocortison, Prednisolon etc.) entsprechen den Regeln für andere Infektionen wie zum Beispiel einer Erkältung, Grippe oder dem Auftreten von Fieber. Patienten mit Nebenniereninsuffizienz sollten den Anweisungen in ihrem Notfallausweis, denen ihres Arztes bzw. den Regeln aus den Schulungen folgen.

Darüber hinaus sollten alle Patienten die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen befolgen, um das Risiko einer Infektion zu minimieren und das Virus nicht weiterzuverbreiten.

Informationen zu Corona und Patienten mit Glukokortikoidtherapie

Nehmen Sie Glukokortikoide ("Cortison"präparate, wie Prednisolon, Urbason, Dexamethason, Triam-Injektionen, Asthma-Spray, u.a.), um bspw. ein Organ-Transplantat zu schützen, die Aktivität einer Autoimmunerkrankung zu unterdrücken, Schmerzen zu kontrollieren oder entzündliche Prozesse zu stoppen, dann müssen Sie mit einem erhöhten Risiko für Infektionskrankheiten, einschließlich Corona-Virus, rechnen.

Eigenmächtiges Absetzen kann zur schnellen Verschlechterung der Grunderkrankung oder zum Eintreten einer Nebennierenunterfunktion führen. Besprechen Sie Ihre Sorgen und das gemeinsame Vorgehen bitte unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt. Oft ist es besser, Glukokortikoide einzunehmen und stabil zu bleiben als hektisch zu reagieren und eine Verschlechterung der Erkrankung hinzunehmen.

Sehr geehrte Besucher und Interessenten

wir begrüßen Sie herzlich auf der Homepage der Sektion für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten der Universitätsmedizin Rostock. Wollen Sie mehr über die Endokrinologie und Hormonstörungen erfahren, begeben Sie sich bitte zu "Patienten & Kollegen". Wir hoffen, daß wir den Weg durch diese schwierige Zeit gut meistern und daß er glückliche Momente für uns alle bereithält. Falls Sie in Not geraten, kontaktieren Sie uns gerne. Unsere Station ist 24 Std. am Tag erreichbar. Auch unser Ambulanzteam steht Ihnen zur Verfügung!

Mit besten Wünschen für Ihre Gesundheit.

                                                                                 Ihr Prof. Dr. H. S. Willenberg und das Hormon- und Stoffwechsel-Team

Anschrift

Sekretariat

Sekretariat
Zentrum für Innere Medizin
3. Etage im Mitteltrakt, Raum 420
0381 494 7521
0381 494 7522

Ambulanzen

Station 12

Zentrum für Innere Medizin
3. Etage, rechts im "U"
- Schwesternzimmer
  (Raum 319)
  0381 494 7525
  0381 494 7559
- Arztzimmer
  (Raum 321)
  0381 494 7527
  0381 494 7559

Station 6 (in Corona-Zeit)

Zentrum für Innere Medizin
2. Etage, rechts im "U", unter der Station 12
- Schwesternzimmer
  0381 494 7525
  0381 494 7559
- Arztzimmer
  0381 494 7527
  0381 494 7559

Halssonographie

Konsildienst

Anmeldung über das SAP-System
oder telefonisch über das Sekretariat

Notfälle

Anfragen zu Notfällen können rund um die Uhr über Station 12 beantwortet werden. Auch an den Wochenden und Feiertagen ist die telefonische Vermittlung an einen Facharzt für Endokrinologie und Diabetologie möglich.

Forschungslabor

Ansprechpartnerin:
Frau Sh. Almansor
Tel. 0381 494 7087 / 7693
Fax 0381 494 7022
ShaimaAliSalah.
Al-Hushaishi@
med.uni-rostock.de


Krankenversorgung

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Forschung

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Die Endokrinologie und Stoffwechselmedizin umfasst bekannte Themen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenkrankheiten, Bluthochdruck und Osteoporose sowie hochspezialisierte Schwerpunkte der Inneren Medizin. Wir vertreten das Fachgebiet umfassend aus erster Hand.

In der Sektion Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten werden Erwachsene mit Störungen der hormonellen Regulation und des Stoffwechsels unter den Bedingungen der universitären Maximalversorgung diagnostiziert und behandelt. Hierzu zählen neben den oben genannten Themen auch gut- und bösartige Erkrankungen der Nebennieren, des Zwischenhirn-Hirnanhangsdrüsen-Systems, der Nebenschilddrüsen, der Keimdrüsen, syndromatische bzw. vererbliche Erkrankungen (wie z.B. Multiple Endokrine Neoplasie, Polyglanduläre Autoimmunsyndrome, familiäres Phäochromozytom und Paragangliome), Neuroendokrine Tumore sowie Erkrankungen des hormonellen Systems von Bauchspeicheldrüse, Magen-Darmtrakt und Nieren.

Die Endokrinologie ist neben ihrer Spezialisierung auch eine ausgesprochene Querschnittsdisziplin, die in nahezu alle Fachgebiete der Medizin strahlt.

Sind Sie neugierig geworden? Dann können Sie unter dem Stichpunkt "Patienten und Besucher" weitere Informationen zu den Erkrankungen finden, mit denen wir uns schwerpunktmäßig befassen.