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Informationen zu Corona und Patienten mit Diabetes

Die Frage, ob Patienten mit einem Diabetes mellitus ein erhöhtes Risiko haben, am neuartigen Corona-Virus zu erkranken, läßt sich nicht so leicht beantworten. Vermutlich haben Patienten mit einem Diabetes mellitus und guter Stoffwechselführung kein bzw. ein nur gering gesteigertes Risiko. Eine schlechte Stoffwechsellage bzw. das Vorliegen von Komplikationen zeigt allerdings ein erhöhtes Risiko an.

Informationen zu Corona und Patienten mit Bluthochdruck

Patienten mit hohem Blutdruck haben auch ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung. Zum einen nutzt das Virus möglicherweise Moleküle, die auch bei der Regulation des Blutdrucks sowie bei der Behandlung der Hypertonie eine gewisse Rolle spielen, zum anderen können die Vorschädigung des Herz-Kreislauf-Systems bzw. die bei jahrelang erhöhtem Bluthochdruck entstehende Herzschwäche Nachteile darstellen. Die Empfehlungen sind jedoch eindeutig: Die Therapie eines hohen Blutdrucks sollte unverändert fortgesetzt werden. Umstellungen von Medikamenten sind mit den mitbehandelnden Ärzten abzusprechen sowie zu kontrollieren und sollten nicht eigenmächtig vorgenommen werden.

Informationen zu Corona und Patienten mit Nebenniereninsuffizienz

Die Sektion Nebenniere, Steroide und Hypertonie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie möchte im Hinblick auf die Epidemie mit dem Coronavirus folgende Informationen für Patienten mit Nebenniereninsuffizienz geben:

Da es sich um eine neuartiges Coronavirus handelt, müssen wir uns erst allmählich mit Infektionen und der Erkrankung vertraut machen. Folgende Empfehlungen halten wir zum jetzigen Zeitpunkt für sinnvoll:

  • Erfahrungen aus der Vergangenheit wie mit der Schweinegrippe haben gezeigt, dass einige Patienten mit Nebenniereninsuffizienz gut zurechtkamen. In Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung (Symptome, Fieber, Lungenentzündung) haben Patienten einen unterschiedlichen Mehrbedarf an Glucocorticoiden.
  • Nur aufgrund der Nebenniereninsuffizienz sind Patienten nach jetzigem Stand der Dinge nicht vermehrt anfällig für den Erreger Covid19.
  • Unsere Regeln für die Anpassung der GlucocorticoidDosis (d.h. Hydrocortison, Prednisolon etc.) entsprechen den Regeln für andere Infektionen wie zum Beispiel einer Erkältung, Grippe oder dem Auftreten von Fieber. Patienten mit Nebenniereninsuffizienz sollten den Anweisungen in ihrem Notfallausweis, denen ihres Arztes bzw. den Regeln aus den Schulungen folgen.

Darüber hinaus sollten alle Patienten die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen befolgen, um das Risiko einer Infektion zu minimieren und das Virus nicht weiterzuverbreiten.

Informationen zu Corona und Patienten mit Glukokortikoidtherapie

Nehmen Sie Glukokortikoide ("Cortison"präparate, wie Prednisolon, Urbason, Dexamethason, Triam-Injektionen, Asthma-Spray, u.a.), um bspw. ein Organ-Transplantat zu schützen, die Aktivität einer Autoimmunerkrankung zu unterdrücken, Schmerzen zu kontrollieren oder entzündliche Prozesse zu stoppen, dann müssen Sie mit einem erhöhten Risiko für Infektionskrankheiten, einschließlich Corona-Virus, rechnen.

Anschrift

Sekretariat

Sekretariat
Zentrum für Innere Medizin
3. Etage im Mitteltrakt, Raum 420
0381 494 7521
0381 494 7522

Ambulanzen

Station 12

Zentrum für Innere Medizin
3. Etage, rechts im "U"
- Schwesternzimmer
  (Raum 319)
  0381 494 7525
  0381 494 7559
- Arztzimmer
  (Raum 321)
  0381 494 7527
  0381 494 7559

Station 6

Zentrum für Innere Medizin
2. Etage, rechts im "U", unter der Station 12
- Schwesternzimmer
  0381 494 7525
  0381 494 7559
- Arztzimmer
  0381 494 7527
  0381 494 7559

Halssonographie

Konsildienst

Anmeldung über das SAP-System
oder telefonisch über das Sekretariat

Notfälle

Anfragen zu Notfällen können rund um die Uhr über Station 12 beantwortet werden. Auch an den Wochenden und Feiertagen ist die telefonische Vermittlung an einen Facharzt für Endokrinologie und Diabetologie möglich.

Forschungslabor

Ansprechpartnerin:
Frau Sh. Almansor
Tel. 0381 494 7048
Fax 0381 494 7022
ShaimaAliSalah.
Al-Hushaishi@
med.uni-rostock.de


Sehr geehrte Besucher,

wir begrüßen Sie herzlich auf der Homepage der Sektion für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten der Universitätsmedizin Rostock. Auf diesen Seiten haben wir für Sie Informationen zusammengestellt.

Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns.

Ihr Prof. Dr. H. S. Willenberg und das Hormon- und Stoffwechsel-Team


Krankenversorgung

Im Rahmen der Krankenversorgung decken wir die Bereiche Endokrinologie und Diabetes in ihrer ganzen Bandbreite ab. Informationen zu den Programmen, Sprechstunden, stationären Aufenthalten sowie zu Krankheiten finden Sie unter "Besucher und Patienten" bzw. unter "Ärzte, Kollegen und Zuweiser".

Mehr Infos

Lehre

Der Austausch mit Studenten, gemeinsame Diskussionen und "Aha"-Erlebnisse gehören zu den wichtigen und schönen Dingen der akademischen Arbeit. Bitte finden Sie hier, welche Lehrveranstaltungen wir anbieten und wie wir unsere Studenten auf ihrem Weg in das Berufsleben begleiten.

Mehr Infos

Forschung

Unter der gemeinsamen Überschrift »Wo Zucker ist, ist auch Salz« werden in unserer Sektion mehrere wissenschaftliche Projekte koordiniert. Wir bieten außerdem die Teilnahme an klinischen Studien und die Mitarbeit im Forschungslabor an. Für verschiedene Themen pflegen wir interessante Partnerschaften.

Mehr Infos

Die Endokrinologie und Stoffwechselmedizin umfasst bekannte Themen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenkrankheiten, Bluthochdruck und Osteoporose sowie hochspezialisierte Schwerpunkte der Inneren Medizin. Wir vertreten das Fachgebiet umfassend aus erster Hand.

In der Sektion Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten werden Erwachsene mit Störungen der hormonellen Regulation und des Stoffwechsels unter den Bedingungen der universitären Maximalversorgung diagnostiziert und behandelt. Hierzu zählen neben den oben genannten Themen auch gut- und bösartige Erkrankungen der Nebennieren, des Zwischenhirn-Hirnanhangsdrüsen-Systems, der Nebenschilddrüsen, der Keimdrüsen, syndromatische bzw. vererbliche Erkrankungen (wie z.B. Multiple Endokrine Neoplasie, Polyglanduläre Autoimmunsyndrome, familiäres Phäochromozytom und Paragangliome), Neuroendokrine Tumore sowie Erkrankungen des hormonellen Systems von Bauchspeicheldrüse, Magen-Darmtrakt und Nieren.

Die Endokrinologie ist neben ihrer Spezialisierung auch eine ausgesprochene Querschnittsdisziplin, die in nahezu alle Fachgebiete der Medizin strahlt.

Sind Sie neugierig geworden? Dann können Sie unter dem Stichpunkt "Patienten und Besucher" weitere Informationen zu den Erkrankungen finden, mit denen wir uns schwerpunktmäßig befassen.